Samstag, 9. Mai 2009
Leserbrief Hochturmgasse 17
sleuchsner, 19:02h
Leserbrief an die NRWZ von Christian Storch, Ravensburg:
Die Anwohner der Hochturmgasse, die sich im besonderem Maße für eine qualitätvolle Erhaltung ihres unmittelbaren Wohnumfeldes und der historischen Kernstadt einsetzen, verdienen besondere Anerkennung, wenn die Qualitäten der ältesten Stadt Baden-Württembergs von anderer Seite leichtfertig verwässert zu werden droht.
Die Bauverwaltung kann die Planungsnotwendigkeit nicht negieren, wenn der Gemeinderat mit dem Erlass einer Veränderungssperre zuvor die Notwendigkeit zur Erarbeitung eines Bebauungsplans unmißverständlich klarstellte. Das Auslaufen der Veränderungssperre wurde schlicht versäumt.
Die Wunschvorstellung in Gesprächen mit dem Bauherren auf entscheidende Änderungen seiner Planung hinzuwirken scheint reichlich naiv, denn welcher Bauherr würde die Planung seines (baulichen) Lebenstraums verändern, wenn er schon 3 Jahre seit Erlass der Veränderungssperre auf eine Baugenehmigung wartet.
Die Anwohner der Hochturmgasse, die sich im besonderem Maße für eine qualitätvolle Erhaltung ihres unmittelbaren Wohnumfeldes und der historischen Kernstadt einsetzen, verdienen besondere Anerkennung, wenn die Qualitäten der ältesten Stadt Baden-Württembergs von anderer Seite leichtfertig verwässert zu werden droht.
Die Bauverwaltung kann die Planungsnotwendigkeit nicht negieren, wenn der Gemeinderat mit dem Erlass einer Veränderungssperre zuvor die Notwendigkeit zur Erarbeitung eines Bebauungsplans unmißverständlich klarstellte. Das Auslaufen der Veränderungssperre wurde schlicht versäumt.
Die Wunschvorstellung in Gesprächen mit dem Bauherren auf entscheidende Änderungen seiner Planung hinzuwirken scheint reichlich naiv, denn welcher Bauherr würde die Planung seines (baulichen) Lebenstraums verändern, wenn er schon 3 Jahre seit Erlass der Veränderungssperre auf eine Baugenehmigung wartet.
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